In immer mehr Orten eröffnen Salons für Bartpflege. Auf dem Programm stehen neben der Nassrasur gern auch gekühlte Getränke.

Ob Chin Puff, Fu Manchu oder Schifferkrause – (mehr oder weniger) extravagante Bärte sind längst nicht mehr nur Sache von Hipstern in Berlin-Mitte. Mit dem Comeback der präzise gestutzten und frisierten Gesichtsbehaarung kehren auch die Barbiere zurück ins Stadtbild. Männer lassen sich dort gern verwöhnen – am liebsten im traditionellen englischen Stil.

Jeremias Taylor eröffnete seinen Herrensalon 1854 im feinen Londoner Stadtteil Mayfair. Heute bietet das  Unternehmen Taylor of Old Bond Street neben Behandlungen Bartshampoos und -spülungen an. Auch bei den kontinentalen Nachahmern kommen die Herren auf ledernen Salonstühlen in den Genuss einer klassischen Nassrasur – gern mit dem gewissen Extra: „Ein Schnitt, eine Rasur, ein Whisky“ lautet etwa das Motto von Barbier da Roberto in Bonn. In Meinecke’s Barber Shop in Hamburg dürfen Zigarren geraucht werden, der Berliner Gentlemen’s Circle beglückt seine Kunden zudem mit Maniküre oder Maßanzug. Bartpfleger David Fechner serviert seiner Kundschaft in seinem Münchener Salon statt Kaffee auch ein gut gekühltes Bier. Wer seinen Bart in Form bringen lassen will, kann das Trimmpaket buchen: Für 10 Euro wird das Gesichtshaar sogar parfümiert.

Infos unter
www.barbiere-da-roberto.de,
www.davidfechner.de,
www.gentlemens-circle.com,
www.barbershop-hamburg.de.