Wohlstand
Wunsch und Wirklichkeit

Wirtschaftlich läuft es in Deutschland derzeit ganz gut – aber die Bürger haben trotzdem Geld- und Zukunftssorgen. Nach einer aktuellen Befragung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos bedeutet für die meisten Wohlstand, dass sie keine finanziellen Sorgen, ein sicheres Einkommen haben, Eigentum besitzen und sich materielle Wünsche erfüllen können. Das deckt sich aber nicht mit ihrer Lage. Nur 37 Prozent der Befragten geben an, finanziell sorgenfrei zu leben, jeder Zweite hält sein Einkommen für unsicher, ebenso wenige besitzen Haus, Wohnung oder Auto. Fragen Sie Ihren Swiss Life Select-Berater. Er hilft Ihnen, Ihre Wünsche zu erfüllen.


Kreditkarte
Zahlungsfähige Reisebegleitung

Wandern in Österreich, tauchen in Ägypten und cruisen in den USA – wer in der Welt unterwegs ist, sollte eines immer dabei haben: die Kreditkarte. Sie ist praktisch, wenn man größere Summen wie für Mietwagen und Hotel bezahlen muss, und oft günstiger als Geldabheben. In Euro-Ländern ist bargeldloses Zahlen gebührenfrei. Außerhalb der Zone sind je nach Kreditkartenanbieter 1 bis 2 Prozent vom Umsatz fällig. Wer trotzdem Bargeld braucht, kann mit der Kredit- gegenüber der EC-Karte sparen. Manche Anbieter ziehen null Euro für diesen Service ab, auch in den entlegensten Winkeln der Erde.
Informieren sollte man sich auf jeden Fall vor der Reise über den Verfügungsrahmen und ihn gegebenenfalls heraufsetzen. Am Ende reicht er sonst womöglich nicht, um den Mietwagen zu bezahlen. Was noch wichtig ist für einen entspannten Urlaub, lesen Sie HIER.


Was für Bürger ein gutes Leben ausmacht und wie sie ihre eigene Lage einschätzen

75 % wünschen sich keine Geldsorgen

37 % haben keine Geldsorgen

68 % wünschen sich ein sicheres Einkommen

49 % haben ein sicheres Einkommen

63 % wünschen sich Eigentum

48 % besitzen Eigentum


Baufinanzierung
130-prozentig unsicher

Niedrige Zinsen verlocken dazu, nicht nur sein Eigenheim, sondern auch gleich die Notargebühren und die neue Küche auf Pump zu finanzieren. Laut der Verbraucherzeitschrift „Finanztest“ ermöglichen derzeit 19 Banken eine 130-Prozent-Finanzierung. Doch die ist ziemlich riskant und teuer: Die Anbieter kassieren erhebliche Aufschläge bei den Zinsen, die mehr als 1000 Euro pro Jahr ausmachen. Solider ist laut Verbraucherschützern eine Finanzierung mit 20 bis 30 Prozent Eigenkapital.


Unfallversicherung
Saisonauftakt

Motorradfahren ist wieder angesagt. Die Zulassungszahlen sind 2014 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 11 Prozent gestiegen – zum vierten Mal in Folge. In den Jahren zuvor ist der Absatz geradezu eingebrochen.
Nach der Studie „Motorradfahren in Deutschland 2015“ des Verlags Motor Presse Stuttgart steht für fast alle Biker der Freizeit-Spaß im Vordergrund (91 Prozent), viele sind nur sonntags unterwegs (67 Prozent). Das schöne Hobby ist aber auch riskant. Während die Zahl der Verkehrsopfer insgesamt seit Jahren kontinuierlich sinkt, bleibt die Zahl der verunglückten Motorradfahrer nahezu konstant. Die Polizeibehörden haben vergangenes Jahr 45 500 Unfälle mit Verletzten registriert. Deshalb empfiehlt sich der Abschluss einer Unfallversicherung, die für die kostenintensiven Folgen aufkommt. Allerdings variieren die Preise von Versicherer zu Versicherer. Fragen hierzu beantwortet Ihr Swiss Life Select-Berater.


Steuern
Doppelte Haushaltsführung

Wer wegen des Jobs weit pendeln muss, für den lohnt es sich womöglich, eine Wohnung am Beschäftigungsort zu mieten. Steuerlich können diese Kosten als doppelte Haushaltsführung geltend gemacht werden. Wie groß die Zweitwohnung ist, spielt keine Rolle. Das hat jetzt das Finanzgericht München bestätigt und gab damit einer klagenden Anwältin recht. Entscheidender als die Größe der Wohnung ist es, ob jemand regelmäßig und über die Jahre hinweg „nach Hause“ pendle, was bei der Klägerin der Fall war. Die Wohnung der Anwältin am Beschäftigungsort war mit 78 Quadratmetern größer als die Wohnung am Wohnort mit 64 Quadratmetern (Finanzgericht München, Az.: 15 K 1981/12).


Altersvorsorge
Länger leben

Die Lebenserwartung der Deutschen ist seit den 80er-Jahren immens gestiegen: für neugeborene Jungen um sechs Jahre, für neugeborene  Mädchen um fast fünf Jahre, meldete das Statistische Bundesamt im April. Jungen, die heute geboren werden, haben eine Lebenserwartung von 77 Jahren und neun Monaten, Mädchen sogar von fast 83 Jahren. Männer, die heute 65 Jahre alt sind, leben durchschnittlich noch rund 17,5 Jahre, 65-jährige Frauen können mit weiteren 20 Jahren und neun Monaten rechnen. Wer sich ein finanzielles Polster anlegt, lebt im Alter angenehm. Einen Rentenlückenrechner finden Sie unter HIER.


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